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In einer Dreifaltigkeitskirche bin ich getauft. Als wir in Fátima waren, wurde gerade anlässlich des 90. Jahrestages der Erscheinung  die „Igreja da Santissima Trindade“ eingeweiht, die Kirche der aller­heiligsten Dreifaltigkeit, eine kreisrunde Kirche.

Über die Dreifaltigkeit Gottes gelang es, den Heiligen Geist mir zu erschließen. Ich will das folgende eine Privatoffenbarung durch Jesus, eine private Lehrstunde nennen, wie er mir in der Zeit nach dem Camino geholfen hat, den dreifaltigen Gott zu verstehen:

Mit der Trinität / Dreifaltigkeit / Dreiheit wird dargestellt, dass Gott und Gottes Reich komplett aus der Dreiheit besteht. Diese Dreiheit gehört zusammen und kann nicht voneinander getrennt werden (außer in einer hier beschriebenen Form). Es heißt, dass der dreifaltige Gott aus drei Wesenheiten besteht, die gemeinsam eine Einheit bilden. Unteilbar heißt auf Griechisch atomos. Und tatsächlich ist auch das Atom ein Modell bzw. die Manifestation der Trinität. Es besteht aus:

  • einem neutralen Element, dem Neutron, der Punkt, in dem sich beide Pole ausgeglichen an einem Ort befinden, ist in der Trinität Gott-Vater. Er enthält beides in sich, beide Pole, beide Qualitäten, alles in einem Punkt, alle Zeiten zu einer Zeit. Er ist die vollendete Einheit. Friede.

Die beiden anderen Teile sind der Eintritt in die Polarität, der unterschiedlichen Ladung, und zwar:

  • dem Proton, Gott-Sohn=Jesus, der das Herz Gottes darstellt und den Atomkern mitbildet, zur Rechten des Vaters, El Sagrado Corazón de Jesus, das heilige Herz Jesu, die materielle Manifestation Gottes, seines Willens, Materie, das statische und feste, die materielle und spirituelle Anziehung, Gravitation und
  • dem Elektron, der Heilige Geist, Sein Bewusstsein, Seine Schöpfungskraft, die Lebendigkeit, die Bewegungskraft Gottes, was sich auf Bahnen um den Kern bewegt. Wir wissen, es ist da, doch zu keiner Zeit können wir seinen genauen Aufenthaltsort bestimmen. Gleichzeitig ist es das Element, das Raum schafft, denn durch die Atomhülle, die es durch seine Bewegung schafft, gibt es uns die Illusion von Raum, von Ausdehnung des Atoms, obwohl es sich immer nur an einer winzigen Stelle des ganzen Raumes, der ganzen Atomhülle befindet. Und mit dem Raum entsteht auch die Zeit, denn nur durch die Bewegung im Raum entsteht Zeit.

So offenbart sich Gott in allem, was ist, so, wie es in der Bibel benannt ist.

1. Kor. 15 (Lutherbibel 1984) 28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.

Epheser 1 (Lutherbibel 1984) 22 Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, 23 welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.

Kolosser 1 (Lutherbibel 1984) 16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. 17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Alle drei Wesenheiten sind gemeinsam Gott und das Leben, Gott-Vater, Gott-Sohn und der Heilige Geist. So erklärt sich, dass Gott-Vater nicht Gott-Sohn ist und nicht der Heilige Geist und so weiter. Damit Gott sich selbst erfährt, um von uns Menschen erfahren werden zu können, mussten alle Dinge von dem einen Punkt Ewigkeit in den Raum und in die Zeit aufge­fächert werden, in die Polarität eintreten, damit sie hinter­einander und nicht alle gleichzeitig erfahren werden. Nur so ist Erfahrung wirklich erfassbar, sogar tief greifend und verständlich. Das kennen wir sogar auf einfachster Ebene aus dem Alltag: wenn alles auf ein Mal kommt oder wenn alle durcheinander reden, kriegt man gar nichts mit.

Gemeinsam bilden sie ein ewiges Kontinuum: Einheit  – Manifestation – Bewusstsein, das ständig durchlaufen wird. Es dient der Erfahrbarkeit Gottes, sich selbst für sich selbst, der Mensch für sich und für Gott. Denn solange keine Tätigkeit, keine Ursache und Folge entsteht, kann Gott sich selbst und seine Macht und seine Liebe nicht erfahren, entfalten, nicht erfahrbar machen. Wir ihn und uns auch nicht.

Somit ist auch der Zusammenhang da und klar: Der Mensch und alles, aus dem diese Welt unter den Bedingungen von Raum und Zeit besteht, besteht vollständig aus der Trinität, nämlich aus Atomen. So sind wir Gott und Gott ist alles, was ist. Und alles, was geschaffen ist, ist Gott und Gott ist alles, was geschaffen ist. Er schafft sich als Trinität in allem, was wächst und entsteht und vergeht immer wieder neu. Die Ewigkeit, die Einheit, das ist ein Zustand ähnlich dem schwarzen Loch, an dem die Anziehung, die Gravitation so unendlich ist, dass alles wieder in Gott-Vater, das All-Eine übergeht. Wo auch der Heilige Geist in diesem Punkt ist und somit der Raum für einen Bruch in der Zeit verschwindet. Das sichtbare, wie wir meinen fassbare Universum ist eine Art Ausstülpung, Ausdehnung der All-Einheit in Raum und Zeit. Wir sind Sinnes- und Wahrnehmungsorgane, die Erfahrungen machen, diese Erfahrung wahrnehmen und uns des Wahrgenommenen bewusst werden, so zum gesamten Bewusstsein beitragen.

Das einzige Atom, in dem nicht die Trinität abgebildet ist, ist das Wasserstoffatom vom Typ Proton, das nur aus Proton und Elektron besteht. Der Wasserstoff und das Wasser sind die Promotoren des Lebens, durch sie entsteht der Wandel und die Bewegung. Erst wenn ein Samenkorn vom Wasser und von Geist benetzt wird, entsteht wieder Leben. Der Kreislauf kommt erneut in Bewegung. Gott ist der Schöpfer und er gibt sein Herz und seinen Geist zusammen in die Welt, damit er sie erfahren kann.

Johannes 3 (Lutherbibel 19849: 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Gott-Vater trennt sich von Gott-Sohn, um Leben zu ermöglichen.

Johannes 3 (Lutherbibel 1984)

16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Mir fallen auch dabei zwei große Besonderheiten des Wassers auf. Wasserstoff, Wasser in Verbindung mit Geist sind das Perpetuum Mobile des Lebens. Durch die Anomalie des Wassers, die höchste Dichte bei +4 Grad zu haben, vereisen/erstarren unsere Ozeane nicht dauerhaft und erhalten die Lebendigkeit des Lebens unseres Planeten. Und allein das Wasser fällt vom Himmel herab, kommt auf die Erde, um uns zu reinigen und zu nähren und steigt dann wieder zum Himmel auf, um sich am Himmel für den erneuten Regen zu sammeln. Auch Jesus stieg vom Himmel herab, nährte und reinigte uns und fuhr anschließend wieder in den Himmel auf. Und bei seiner Taufe mit Wasser fiel der Heilige Geist vom Himmel herab auf ihn. Der Heilige Geist ist das Bewusstsein Gottes, in das wir uns „einklinken“  können. Hesekiel 36  (Einheitsübersetzung):

25 Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.

Die Schöpfung, wie ich sie verstanden habe: Das war vor dem Urknall: Gott war alles in einem, alle Eigenschaften, alle Materie ohne Ausdehnung in einem Punkt vereint Bildlich gesehen: der Punkt ohne Ausdehnung, an dem alles ist. Und dann traf Er die Entscheidung, das Leben zu schaffen. Und dies begann mit dem Urknall.

Und das war der Urknall: Um Leben zu schaffen (d.h. die Welt lieben) Gott zog sich (das Neutron) von seinem Sohn (dem Proton) im Wasserstoffatom zurück und zerschmetterte die Einheit und sich in kleinste Teile und bildete dadurch den Geist und sämtliche Elektronen, die vom Proton angezogen einen Raum projizieren und durch Bewegung für unsere Wahrnehmung bilden. In der Mitte des Universums der zeitlose und raumlose Gott, der Ursprung, der sich in Raum und Zeit projiziert, ausdehnt, entfaltet. Bildlich gesehen: aus dem Punkt werden die beiden Pole „herausgeschossen“, das Dreieck bildet sich, ein vielfach gezeigtes Bild der Trinität.

Trinitätssymbol wie ich es - sehr schnell golden oszillierend - gesehen habe

Die Trinität ist die Schaffung der aus der Einheit hervorgehenden Manifestation in der Polarität. Gott bewirkt durch den Sohn und den Heiligen Geist die Polarität und schafft dadurch Raum und Zeit. Jesus hat sich in Materie manifestiert. Der Heilige Geist ist das Bewusstsein Gottes wie auch das Licht. Er stellt Raum und Zeit her, weil zwischen den Polen Ausdehnung durch verschiedene Qualitäten entsteht. Die Liebe – im Sagrado Corazón de Jesus manifestiert, offenbart und erlebbar – ist in der Gemeinschaft mit dem Vater die wahre Schwerkraft des Universums und im unteilbaren Raum Teil des Atomkernes, um sie herum kreist das Elektron, dass durch die Anziehungskraft der Liebe in seinen Bahnen gehalten wird.  Alles existiert gleichzeitig: Dass es alles existiert und gleichzeitig nicht existiert. Alles wechselt permanent vom Zustand Alles-in-Einem (Gott-Vater) zu Manifestation/Materie/Raum und Zeit (Gott-Sohn, der Menschgewordene/ Materialisierte) zu Geist im Sinne von Bewusstsein, erlebte Wahrheit, Weisheit, Verstehen „was ist“, Sinn und daraus resultierendem Glauben (Heiliger Geist). Es stellt sich im Trinitätssymbol im Uhrzeigersinn dar, ein Kreis/Zustand Vater, ein Kreis Sohn, ein Kreis heiliger Geist und so weiter, nur in einer Geschwindig­keit, die wir natürlich nicht wahrnehmen können bzw. wir können den Zustand Materie und Bewusstsein (Energie/Licht) voneinander maximal unterscheiden.

Die Reihenfolge ist wichtig. Gott schafft, manifestiert und durch das Erleben der so unendlich liebevollen, wundervollen Manifestation ergibt sich das Bewusstsein Gottes, dass alles gut ist, ergeben sich die Charismen, weil die erlebte Liebe und die erlebten Wunder uns den Glauben schenken, dass alles möglich ist. In diesem Zustand klinken wir uns in den heiligen Geist als Gottes Bewusstsein ein und können daher prophezeien, deuten, Erkenntnisse erklären, heilen. Anders herum, gegen den Uhrzeigersinn[1], geht es eben schief: Wenn wir aus unserem eigenen Bewusstsein heraus versuchen zu manifestieren (The Secret etc.), dann ist unser begrenztes Bewusstsein auch der Schöpfer, und damit – genau ! – wird etwas „Begrenztes“ geschöpft. Etwas wird aus unserer Perspektive geschöpft, nicht aus der Einheit der gesamten Menschheit. Den Überblick haben wir einfach nicht.

Den Zustand All-Einheit können wir zumindest physikalisch (momentan?) nicht feststellen. Er ist ohne Zeit, es ist nicht messbar ist, es ist einfach.. Wenn wir daher spirituell eine geistige Verbindung, Raum und Zeit überschreitend, aufnehmen, geht dies alles durch den Mittelpunkt des Alles-in-Einem, wo alles ja auf einem Fleck vorhanden ist, sowohl zeitlich wie örtlich. Eine Einheitserfahrung ist daher die Wahrnehmung des Momentes, wo wir uns im Zustand Alles-in-Einem befinden.

Alle Materie an einem Ort ohne Ausdehnung, Höhepunkt der Schwer­kraft. Doch dieser Ort ist das „Wurmloch“ zu anderen Orten und Zeiten, weil hier alles zusammen ist. Auch wir selbst bestehen daraus: unsere Seele ist unser Seinszustand in der Einheit, unser Wissen, welcher Platz unserer ist im großen Plan Gottes, der Wille Gottes, der sich dann in uns, in unserer Geschaffenheit manifestiert. Unser Geistkörper ist unser gesamtes Bewusstsein, es bietet Raum für unsere Teilhabe am Geist Gottes. Je stärker unser Bewusstsein auf Gottesbewusstsein basiert, umso reiner ist unser Geistkörper. Wer sich mal in das Bewusstsein Gottes einklinken konnte, der hat erfahren, dass dort Ruhe, Friede und Unendlichkeit herrscht. Aus der Bewusstewerdung heraus gehen wir in den nächsten Schritt, Herzschlag, Atemzug, die nächste Phase der Erfahrung  der Schöpfung, von Einheit und Manifestation über, aus der sich wieder Bewusstsein bildet.  Die mani­festen Wunder in unserem Leben schaffen unser Gottesbewusstsein, so lange wir sie dafür halten.

Und im Großen findet auch das statt, auch hier entzieht es sich unserer Wahrnehmung, dass das Universum pulsiert zwischen All-Einheit, Manifestation, Gottesbewusstsein. Zur Zeit nehmen wir eine Ausdehnung des Universums wahr, aber wir können das Zusammen­­­ziehen momentan nicht wahrnehmen und dass alles an einem Punkt sein wird zu einem Zeitpunkt, einfach, weil unsere eigene Größe, unsere eigene Lebenszeit, unser eigenes Raumverständnis dafür zu begrenzt sind. Aber wir können es glauben.

Die Zeit stellt sich in dem Kontinuum auch in den Qualitäten Glaube, Liebe und Hoffnung dar: Der Glaube in Gott und seine Güte ist die ewige Gottesverbindung, die die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umschließt mittels Liebe und Hoffnung. Die Liebe, das ist für gut halten, was war = geschaffen wurde und was ist, eben Güte­ver­mu­tung und Güteempfinden für Vergangenheit und Gegenwart. Und die Hoffnung ist die feste Gütevermutung in das, was in Zukunft kommen wird.

Hier ist die poetische Form der Schöpfungsgeschichte davon aus dem 1. Buch Mose 1 (dieser und die folgenden Verse alles aus Lutherbibel 1984):

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

In heutiger Sprache übersetzt: Gott entscheidet sich, die Erde, das fassbare Universum zu schaffen, womit hier auch Materie gemeint ist.

2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Also zog Gott sich aus dem Wasser zurückzog (das Neutron) und in den heiligen Geist zerschmetterte (die Elektronen). Die Trennung von Wasser und Geist ist, was genau Leben ermöglicht. Hier ist der Zustand, wo Materie entstanden ist, alle Materie ist zunächst flüssig.

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.

Das ist das explosive, lichtemitierende Element des Urknalls. Und der heilige Geist erhielt zusätzlich die Eigenschaft des Lichtes, die andere Form der Existenz, Licht und Welle zu sein.

4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Da es nun Raum gab, schuf in diesem Moment Gott die Zeit; hier wird die erste Zeiteinheit eingeführt.

6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. 7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so.

Und da zum Anfang alles flüssig war, bildete sich die feste Materie (da machte Gott die Feste), flüssige Materie (Wasser unter der Feste) und das Gas / Wolken (Wasser über der Feste), d.h. alle drei Aggregatszustände entstehen (Etwas Besonderes an Wasser ist, dass es in allen drei Aggregatszuständen natürlich auf der Erde anzutreffen ist: gasförmig, flüssig und fest.)

8 Und Gott nannte die Feste Himmel.

Und die Feste (Materie) über dem Wasser, d.h. das Gasförmige, das nannte er Himmel.

Ein jeder mag die Schöpfungsgeschichte in diesem Sinne vielleicht mal lesen und wird ihre bildhafte Wahrheit erkennen in den Zeitaltern unseres Universums. Sicherlich kann ein Physiker das besser erklären als ich und ich denke, sie tun es. Denn dies ist ein Glaubens- und Heilbuch und keine Physikstunde.

Lebendiges bedarf des Wassers und des Geistes. Ein toter Mensch unterscheidet sich von einem Lebendigen durch die Abwesenheit von Geist. Auf rein physischer Ebene sind sie im Moment vor dem Tod und in dem Moment nach dem Tod gleich.

Jakobus 2 (Lutherbibel)

26 Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

In diesem Verständnis zeigt sich: alles Materielle ist von Gott geschaffen, und zwar, indem sich Gott mit Hilfe des Geistes schafft. Indem sich die Trinität immer wieder neu manifestiert, schafft sie Gottes Welt und Gott ist gleichzeitig alles, Festes, Flüssiges, Gasförmiges, Sichtbares und Unsichtbares. Die göttliche Trinität zeigt sich und ihre Natur auch im Atom.

Der Körper ist aus der Trinität gebildet und somit göttlich. Durch den Samen der Trinität wird das Bewusstsein, der Heilige Geist wieder angefacht, dass wir Gott sind, dass Liebe immer da ist und in ausreichender Menge, die Seele erfährt die Hoffnung, dass sie wieder in Gottes Welt aus Liebe und nicht in einer erdachten Welt leben kann. Durch die Wie­der­belebung und Aktivierung der Trinität wird diese Erinnerung geweckt, die Hoff­nung geweckt, dass doch alles so gut sein kann, wie Jesus es verkündet. Gott ist alles  und alles ist Gott.

Nächster Artikel: Einheit und Trennung, Liebe und Leid


[1] Ich habe das Logo der Trilateralen Kommission gesehen, einer Vereinigung Reicher und Mächtiger. Es  ist ähnlich, läuft aber gegen den Uhrzeigersinn, wie die eingebauten Pfeile anzeigen. Hier versuchen Menschen zu manifestieren.

Psalm 42 (Gute Nachricht Bibel): 2 Wie ein Hirsch nach frischem Wasser lechzt, so sehne ich mich nach dir, mein Gott! 3 Ich dürste nach Gott, nach dem wahren, lebendigen Gott. Wann darf ich zu ihm kommen, wann darf ich ihn sehen?

Johannes 6 (Lutherbibel 1984): 63 Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

Gott regt durch seine Präsenz immer wieder unsere Lebendigkeit an, kein Wunder, denn der Heilige Geist ist am Werk, der Herrscher der Lebendigkeit. Wie ist das zu verstehen?

Manches ist offensichtlich und einfach: wenn wir müde sind, dann ist Erholung und Schlaf Lebendigkeit. Wenn wir wach sind, ist Kreativität und Schaffenskraft der Lebendigkeit. Wenn wir hungrig sind, dann führt Essen zum Leben, wenn wir satt sind, führt Nicht-Essen in die Lebendigkeit. Wenn wir brauchen, dann ist Empfangen lebendig, wenn wir genug oder mehr als genug haben, dann ist (Ab-)Geben lebendig, ob es sich nun um Geld, Arbeit oder Gefühle handelt.

Lebendigkeit zeigt sich immer dann, wenn wir das Gefühl des Fließens haben, uns im Fluss des Lebens befinden, im kreativen Schaffen wird dies auch als Flow bezeichnet. Fragen wir also immer nach, analysieren wir gemeinsam: Was hat sich durch die Behandlung für uns und unseren Empfänger verändert? Lernen wir von diesem Weg! Doch was für den einen stimmig ist, das kann für den Nächsten ganz anders sein. Durch das Anwachsen von Lebendigkeit zeigt sich immer Gottes Wirkung. Gott schafft alles mit Sinn und zeigt es uns.

Gesundheit ist die Wahrheit Gottes im Körper.

So verstehe ich auch eine Facette des „lebendige Wasser“. Alte, überlebte, „tote“ Gefühlen stoppen in der Regel den Fluss der Liebe, wir halten an einer alten Erinnerung an und sagt: „Hey, das habe ich schon mal erlebt, das war nicht gut! Das muss hier aber sofort aufhören!“ Selbst wenn die gute Chance besteht, dass der Verlauf der neuen Erfahrung ganz andere Ursachen oder Folgen hat als das Alte. Diese Stopper jedenfalls sind in der Regel die Ursachen für Neid, Angst, Arroganz, Ärger etc. Sind diese Erinnerungen befriedet, verdaut, dann beginnen die lebendigen Gefühle vollständig zu fließen, Früchte des heiligen Geistes: Glaube, Liebe, Hoffnung, Barmherzigkeit, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Sanftmut und Selbstbescheidung. Und das macht uns innerlich sitt und satt, schenkt uns das lebendige Herz.

Und so verstehe ich den lebendigen Gott, so lebe ich mit ihm: er begleitet uns tagtäglich, er ergänzt uns immer, er gibt uns immer das, was wir brauchen, er steht mit uns  ganztägig in Kontakt, ist unsere Versicherung, unser Arbeitgeber und Versorger. Der Weg mit Gott ist nie nur Selbstzweck „ich bin mit Gott“, sondern aus kontinuierlicher Einheit mit Gott kommt die Kraft, die Wahrheit und die Richtung mit, um seinen Willen als sein Werkzeug in der zwischenmenschlichen Gemeinschaft zu manifestieren, damit die Gaben des Heiligen Geistes unter uns Menschen spürbar sind. Daher die Reihenfolge der drei Kreise. Ich richte meine Prioritäten nach ihm aus und nicht an dem, was ich für das Geldverdienen tun muss. Er präsentiert mir täglich auf der Bühne meines Lebens anschaulich und fühlbar die Antworten, die ich für mein Leben, die Wahl meines Weges brauche. Wenn ich wissen will, wo es langgeht, dann brauche ich nur zu betrachten, was vor mir ist, was mir Sorgen bereitet, was mich ärgert, was mich freut. Ich bin nicht äußerlich reich, dafür inzwischen von Tag zu Tag innerlich mehr. Er hat uns allen ein Versprechen gegeben, nämlich dieses:

"Endmatthäi" in der Dorfkiche Flatow auf dem Wilsnack-Weg

Ich halte mich daran fest und erlebe es täglich. Ich schätze das Ritual des Gottesdienstes sehr, weil es einmal wöchentlich – gepaart mit der Gemeinschaft in der Gemeinde – mir hilft, mich tief auf Ihn einzulassen und als „Aktuelle Stunde“, als „Pflegestunde“ und Reinigung zur Rekonfiguration meines eigenen aktuellen Lebenszustandes und als grundsätzliche Gelegenheit zu Danksagung und Lobpreis Zeit, wunderbares Umfeld und Fokussierung bietet. Meine Supervisionsstunde! Das ist in unserer Kirche auch ganz besonders einfach, weil im Mittelpunkt der Apsis über dem Altar ein großer, freundlicher Jesus uns mit offenen Armen von Herzen willkommen heißt und uns entgegen kommt.

Herz Jesus in der Apsis der Herz-Jesu-Kirche in Berlin Prenzlauer Berg

Matthäus 12 (Gute Nachricht Bibel): 6 Und ich sage euch: Hier ist mehr als der Tempel! 7 Wenn ihr verstanden hättet, was mit dem Wort gemeint ist: Ich fordere von euch nicht, dass ihr mir irgendwelche Opfer bringt, sondern dass ihr barmherzig seid, dann würdet ihr nicht Unschuldige verurteilen.8 Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat; er hat zu bestimmen, was an diesem Tag getan werden darf.«

Doch das Ritual allein genügt nicht, wir würden auf zu viel der Gnade verzichten. Ent­schei­dend ist für mich, Ihn ständig im Herzen, an der Seite zu haben, jeden Weg mir Ihm zu gehen, jede Handlung mit Ihm auszuführen, mich an jeder Wegkreuzung an ihm zu orientieren und alles dafür zu tun, dass sein Reich hier auf Erden entsteht. Es ist der Ort, an dem ich mich am wohlsten, am lebendigsten fühle, am wenigsten in ein Schema gepresst, am meisten Ich. So wie am ersten Pilgertag, als ich in Lourdes aufgebrochen war und fühlte:

Gottes Reich – Es ist doch schon da!

Und – Danke für alles!

Nächster Artikel: Epilog: Abendmahl in Tschenstochau

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